Ein Plus an humanitärer Hilfe in Nambia

Liebe Freunde und Förderer von Human Plus e.V.!

Die Artemed Stiftung und Human Plus unterstützen gemeinsam Projekte in Namibia:

Wo keine Arbeit, da kein Geld. Und wo kein Geld, da keine Mittel für ausreichend Nahrung und medizinische Versorgung. So lässt sich in aller Kürze die katastrophale Lage in Namibia zusammenfassen. In einem Land, in dem mindestens 20% der Bevölkerung HIV-positiv sind, sind das denkbar schlechte Voraussetzungen, um Kinder großzuziehen. Unterstützung finden Familien in erster Linie durch humanitäre Organisationen – mit der Artemed Stiftung und Human Plus sowie einer großzügigen Spende der Firma Hipp haben sich nun zwei davon zusammengetan, um Kindern HIV-positiver Mütter einen besseren Start ins Leben zu ermöglichen.

51 Paletten – insgesamt 13 Tonnen – Hipp-Babynahrung konnten in der vergangenen Woche nach Namibia verschifft werden, genauer gesagt ins Armenviertel Katutura in Windhoek und nach Mariental. In Windhoek kümmert sich seit 2009 das Mount Sinai Centre zusammen mit der Artemed Stiftung um die verwundbarsten der Gesellschaft: Babies und Kleinkinder. Rund 100 Babies im Alter von bis zu zwei Jahren werden im Mount Sinai Centre mit Milchpulver versorgt. Die HIV-positiven Mütter selbst sind meist alleine und zu geschwächt, um für ihre Kinder sorgen zu können. Aus Geldmangel wird oft gestillt – und die Kinder unweigerlich der Gefahr ausgesetzt, sich ebenfalls mit dem Virus zu infizieren.

In Mariental ist die katholische Kirche der Partner von Human Plus, die inzwischen 85-jährige Schwester Irmburga bemüht sich aufopfernd um Hilfe. Sie ist die gute Seele in dem lokalen Hospiz, das für schwerstkranke Patienten eingerichtet wurde. Die Babynahrung kommt den Familien der Patientinnen und Patienten zu Gute, die sich durch das Schicksal plötzlich in existenzieller Not wiederfinden.

„Unser Container wird voraussichtlich Ende März in Namibia eintreffen – und was er beinhaltet, haben die meisten Betroffenen vor Ort noch nie in Händen gehalten“, erklärt Dr. Veronika Hofmann, Geschäftsführerin der Artemed Stiftung. „Dass HumanPlus einen Großteil der Spende von Hipp gerade unserem Projekt zur Verfügung stellt, ist für uns und vor allem die Kinder im Mount Sinai Centre wirklich ein unglaublicher Glücksfall.“

Der Kontakt kam über das Hospital zum Heiligen Geist in Kempen, ein Haus im Artemed Klinikverbund, dessen Mitarbeiter sich schon in den vergangenen Monaten mit vielen kreativen Sammelaktionen für die Projekte „ihrer“ Stiftung stark gemacht und schließlich den Kontakt zur Nettetaler Organisation Human Plus hergestellt hatten. Diese leistet seit 2005 auch in Namibia Hilfe. „Wir machen uns seit vielen Jahren weltweit für die humanitäre Hilfe stark und haben dabei eines gelernt. Ohne einen guten und zuverlässigen Partner vor Ort ist eine zielgerichtete Verteilung der Spenden kaum möglich“, erklärt Human Plus-Präsident Anestis Ioannidis. „Als ich von der Artemed Stiftung und den Kindern im Mount Sinai Centre erfahren habe, wusste ich sofort. Das ist einer! Ich freue mich sehr, dass wir hier an einem Strang ziehen und wirkliche Hilfe vor Ort leisten können.“

Ihrem obersten Grundsatz wird die Nettetaler Organisation damit einmal mehr gerecht: „Nicht das, was ich an Dingen besitze, ist mein wahrer Reichtum, sondern das, was ich anderen geschenkt habe.“ Ihr Lohn: strahlende Kinderaugen, überbordende Freude bei den Müttern. Anfang April werden Dr. Veronika Hofmann, Artemed-Geschäftsführer Dr. Clemens Guth und Dr. Judith Corvin, Leitende Oberärztin der Viszeralchirurgie am Hospital zum Heiligen Geist, gemeinsam nach Namibia fliegen und die Spenden verteilen. „Ich weiß schon jetzt, dass ich diesen Moment nie in meinem Leben vergessen werde“, freut sich Dr. Veronika Hofmann. „Mein herzlicher Dank gilt deshalb allen, die ihn ermöglichen: unseren Spendern, den engagierten Mitarbeitern und natürlich vor allem Human Plus und Hipp.“

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Über die Artemed Stiftung
Seit ihrer Gründung im Jahr 2012 widmet sich die Artemed Stiftung der Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens, der Wissenschaft und Forschung, der Bildung und Erziehung, der Jugendhilfe, der Entwicklungszusammenarbeit sowie der Religion. Im Fokus stehen dabei Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Gebieten, in denen diese unzureichend ausgeprägt ist, beispielsweise in Südostasien oder Afrika. Hier erfahren medizinische Projekte nicht nur finanzielle Hilfe, sondern auch Unterstützung durch ehrenamtlicher Ärzteteams vor Ort. Zudem wird die Aus- und Weiterbildung der Bevölkerung sowie medizinischen Personals in Fragen der Hygiene gefördert. www.artemed-stiftung.de

Herzliche Grüße
Ihr Team von Human Plus

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