Syrien-Ghuta: Hilfe vom Niederrhein lindert die größte Not

Eine weitere Hilfslieferung von Human Plus hat jetzt Ghuta in Syrien erreicht. Die Nettetaler Organisation unterstützt die Menschen in dem Gebiet östlich von Damaskus seit langem. Der aktuelle Konvoi brachte den Notleidenden Heizöfen, Brennmaterial, Nahrungsmittel, Medikamente, Verbandsstoffe und Textilien.

Die Region Ghuta ist vor vier Jahren weltweit in die Schlagzeilen geraten, als dort im syrischen Bürgerkrieg eine Reihe von Giftgasangriffen landeten. Der Einsatz des chemischen Kampfstoffes Sarin in hochkonzentrierter Form vernichtete viele Menschenleben und stürzte tausende Verletzte und deren Familien ins Elend. Besonders betroffen sind Kinder, Frauen und Senioren.

„Das Gebiet ist immer noch sehr gefährlich“, berichtet Anestis Ioannidis, Vorsitzender des Vereins Human Plus. Die Region um Ghuta war bis vor kurzem durch die syrische Armee und ihre Verbündeten eingeschlossen. Immer noch halten Rebellen weite Teile von Ghuta. „In dem Gebiet finden regelmäßig Kämpfe statt, die unsere Arbeit erheblich erschweren“, so der Human-Plus-CEO. Mit einer Entspannung der Situation sei nicht zu rechnen. Jeden Tag, so Anestis Ioannidis, müsse man mit dem schlimmsten rechnen.

Die Herausforderungen in Syrien sind „allgegenwärtig“. Human Plus engagiert sich seit sechs Jahren im Mittleren Osten. Mit Beginn des Bürgerkriegs im Jahr 2011 kam Syrien in den Fokus der Hilfsorganisation. Die Lieferungen von dringend benötigten Gütern bringen der notleidenden Zivilbevölkerung Erleichterung.

Schwerpunkte des humanitären Einsatzes vom Niederrhein sind die beiden größten Städte des Landes mit Aleppo im Nordwesten sowie die Hauptstadt Damaskus 300 Kilometer weiter südlich. In diesen kulturellen und religiösen Zentren sind die Kämpfe zwischen Rebellen und Assad-Getreuen nach wie vor besonders heftig. Die Bevölkerung in den syrischen Krisengebieten freut sich vor allem über Lebensmittel und Babynahrung. Die Human-Plus-Hilfe dient auch dazu, dass die Menschen in den syrischen Bürgerkriegsregionen in ihrer Heimat bleiben können und sich nicht auf der verzweifelten Suche nach dem Notwendigsten auf die Flucht begeben müssen. Anestis Ioannidis bedankt sich vor diesem Hintergrund bei allen Helfern und Spendern für die Unterstützung und das Vertrauen.


Ein Glas zu trinken, etwas zu essen, eine Kleinigkeit zum spielen – damit kann man den Kindern im syrischen Ghuta eine Freude machen.

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