Human Plus hilft: Lebensmittel für Aleppo-Flüchtlinge

„Die Situation der Bevölkerung ist nach wie vor kritisch einzustufen. Es fehlt an vielem, so auch an Lebensmitteln, vor allem an Babynahrung.“ So fasst Anestis Ioannidis die Lage rund um die Stadt Aleppo zusammen.

Human Plus, die international tätige Hilfsorganisation, schickt mit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien im Frühjahr 2011 regelmäßig Hilfstransporte in den Mittleren Osten. Vor wenigen Tagen hat wieder ein Konvoi aus der Human-Plus-Zentrale in Nettetal den Norden des Landes erreicht. In den Lastern befanden sich 38 Tonnen Lebensmittel wie Reis, Mehl, Thunfisch, Nudeln, Salz, Suppen, Tomatenmark, Butterkekse, Babynahrung und Babymilch.

Verteilt werden sie in der Region rund um die Stadt Azaz im Norden von Aleppo. Hier kümmern sich Helfer der Organisationen Human Plus und Kindertränen darum, dass die Hilfsgüter diejenigen erreichen, die die größte Not haben: Kinder, Frauen, Schwache, Alte, Verletzte. Versorgt werden in erster Linie Menschen in Rif und Ayashi 20 km von Azaz entfernt. Dort haben die aus der Stadt Aleppo Vertriebenen eine notdürftige Unterkunft gefunden.
„Mit dieser erneuten Lieferung wird der Zivilbevölkerung, die Aleppo verlassen und Zuflucht in den Außenbezirken der nordost-syrischen Stadt gefunden hat, grundlegend geholfen“, so Human-Plus-Vorsitzender Ioannidis. Rund 10.000 Menschen konnten nach Auskunft von Ioannidis vor Ort mit Lebensmitteln versorgt werden. „Sie erhalten das Nötigste, so dass sie in ihrer Heimat bleiben können und nicht weiter in die Region an der türkisch-syrischen Grenze flüchten müssen.“

Der CEO der Humanitären Organisation vom Niederrhein bedankt sich in diesem Zusammenhang bei allen Helfern und Spendern für die Unterstuützung. „Die Menschen in Aleppo, Azaz, Rif oder Ayashi können nichts dafür, dass sich Regierungstreue und Rebellen seit fast sechs Jahren bekämpfen. Sie sind Opfer eines fürchterlichen Kriegs, der bislang knapp einer halbe Million Menschen das Leben gekostet hat.“ Auch nach der Eroberung der Stadt Aleppo durch das Assad-Regime und der Vertreibung der Rebellen herrscht in der ehemaligen Handelsmetropole alles andere als Normalzustand. Ioannidis: „Die Stimmung ist geprägt von einem verzweifelten Verlangen nach Normalität. Die Not ist nach wie vor unfassbar groß. Unsere Hilfe wird mehr denn je dankbar angenommen.“


Die Stadt Azaz in der Nähe von Aleppo Ende April 2017: Vor allem die Kinder freuen sich über Hilfsgüter von Human Plus.
In der Region nördlich von Aleppo halten sich viele Vertriebene auf.

 

 

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