{"id":1186,"date":"2016-03-09T16:40:04","date_gmt":"2016-03-09T16:40:04","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.human-plus.de\/en\/?p=1186"},"modified":"2016-07-14T06:33:29","modified_gmt":"2016-07-14T06:33:29","slug":"ein-plus-an-humanitaerer-hilfe-in-nambia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/human-plus.de\/en\/ein-plus-an-humanitaerer-hilfe-in-nambia\/","title":{"rendered":"Ein Plus an humanit\u00e4rer Hilfe in Nambia"},"content":{"rendered":"<p>Liebe Freunde und F\u00f6rderer von Human Plus e.V.!<\/p>\n<p>Die Artemed Stiftung und Human Plus unterst\u00fctzen gemeinsam Projekte in Namibia:<\/p>\n<p>Wo keine Arbeit, da kein Geld. Und wo kein Geld, da keine Mittel f\u00fcr ausreichend Nahrung und medizinische Versorgung. So l\u00e4sst sich in aller K\u00fcrze die katastrophale Lage in Namibia zusammenfassen. In einem Land, in dem mindestens 20% der Bev\u00f6lkerung HIV-positiv sind, sind das denkbar schlechte Voraussetzungen, um Kinder gro\u00dfzuziehen. Unterst\u00fctzung finden Familien in erster Linie durch humanit\u00e4re Organisationen \u2013 mit der Artemed Stiftung und Human Plus sowie einer gro\u00dfz\u00fcgigen Spende der Firma Hipp haben sich nun zwei davon zusammengetan, um Kindern HIV-positiver M\u00fctter einen besseren Start ins Leben zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>51 Paletten \u2013 insgesamt 13 Tonnen \u2013 Hipp-Babynahrung konnten in der vergangenen Woche nach Namibia verschifft werden, genauer gesagt ins Armenviertel Katutura in Windhoek und nach Mariental. In Windhoek k\u00fcmmert sich seit 2009 das Mount Sinai Centre zusammen mit der Artemed Stiftung um die verwundbarsten der Gesellschaft: Babies und Kleinkinder. Rund 100 Babies im Alter von bis zu zwei Jahren werden im Mount Sinai Centre mit Milchpulver versorgt. Die HIV-positiven M\u00fctter selbst sind meist alleine und zu geschw\u00e4cht, um f\u00fcr ihre Kinder sorgen zu k\u00f6nnen. Aus Geldmangel wird oft gestillt \u2013 und die Kinder unweigerlich der Gefahr ausgesetzt, sich ebenfalls mit dem Virus zu infizieren.<\/p>\n<p>In Mariental ist die katholische Kirche der Partner von Human Plus, die inzwischen 85-j\u00e4hrige Schwester Irmburga bem\u00fcht sich aufopfernd um Hilfe. Sie ist die gute Seele in dem lokalen Hospiz, das f\u00fcr schwerstkranke Patienten eingerichtet wurde. Die Babynahrung kommt den Familien der Patientinnen und Patienten zu Gute, die sich durch das Schicksal pl\u00f6tzlich in existenzieller Not wiederfinden.<\/p>\n<p>\u201eUnser Container wird voraussichtlich Ende M\u00e4rz in Namibia eintreffen \u2013 und was er beinhaltet, haben die meisten Betroffenen vor Ort noch nie in H\u00e4nden gehalten\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Veronika Hofmann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Artemed Stiftung. \u201eDass HumanPlus einen Gro\u00dfteil der Spende von Hipp gerade unserem Projekt zur Verf\u00fcgung stellt, ist f\u00fcr uns und vor allem die Kinder im Mount Sinai Centre wirklich ein unglaublicher Gl\u00fccksfall.\u201c<\/p>\n<p>Der Kontakt kam \u00fcber das Hospital zum Heiligen Geist in Kempen, ein Haus im Artemed Klinikverbund, dessen Mitarbeiter sich schon in den vergangenen Monaten mit vielen kreativen Sammelaktionen f\u00fcr die Projekte \u201eihrer\u201c Stiftung stark gemacht und schlie\u00dflich den Kontakt zur Nettetaler Organisation Human Plus hergestellt hatten. Diese leistet seit 2005 auch in Namibia Hilfe. \u201eWir machen uns seit vielen Jahren weltweit f\u00fcr die humanit\u00e4re Hilfe stark und haben dabei eines gelernt. Ohne einen guten und zuverl\u00e4ssigen Partner vor Ort ist eine zielgerichtete Verteilung der Spenden kaum m\u00f6glich\u201c, erkl\u00e4rt Human Plus-Pr\u00e4sident Anestis Ioannidis. \u201eAls ich von der Artemed Stiftung und den Kindern im Mount Sinai Centre erfahren habe, wusste ich sofort. Das ist einer! Ich freue mich sehr, dass wir hier an einem Strang ziehen und wirkliche Hilfe vor Ort leisten k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Ihrem obersten Grundsatz wird die Nettetaler Organisation damit einmal mehr gerecht: \u201eNicht das, was ich an Dingen besitze, ist mein wahrer Reichtum, sondern das, was ich anderen geschenkt habe.\u201c Ihr Lohn: strahlende Kinderaugen, \u00fcberbordende Freude bei den M\u00fcttern. Anfang April werden Dr. Veronika Hofmann, Artemed-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Clemens Guth und Dr. Judith Corvin, Leitende Ober\u00e4rztin der Viszeralchirurgie am Hospital zum Heiligen Geist, gemeinsam nach Namibia fliegen und die Spenden verteilen. \u201eIch wei\u00df schon jetzt, dass ich diesen Moment nie in meinem Leben vergessen werde\u201c, freut sich Dr. Veronika Hofmann. \u201eMein herzlicher Dank gilt deshalb allen, die ihn erm\u00f6glichen: unseren Spendern, den engagierten Mitarbeitern und nat\u00fcrlich vor allem Human Plus und Hipp.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1013\" src=\"http:\/\/wp.human-plus.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/human-plus-namibia_09032016.jpg\" alt=\"human-plus-namibia_09032016\" width=\"751\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/human-plus.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/human-plus-namibia_09032016.jpg 751w, https:\/\/human-plus.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/human-plus-namibia_09032016-300x200.jpg 300w, https:\/\/human-plus.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/human-plus-namibia_09032016-600x400.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 751px) 100vw, 751px\" \/><\/p>\n<p><strong>\u00dcber die Artemed Stiftung<br \/>\n<\/strong>Seit ihrer Gr\u00fcndung im Jahr 2012 widmet sich die Artemed Stiftung der F\u00f6rderung des \u00f6ffentlichen Gesundheitswesens, der Wissenschaft und Forschung, der Bildung und Erziehung, der Jugendhilfe, der Entwicklungszusammenarbeit sowie der Religion. Im Fokus stehen dabei Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Gebieten, in denen diese unzureichend ausgepr\u00e4gt ist, beispielsweise in S\u00fcdostasien oder Afrika. Hier erfahren medizinische Projekte nicht nur finanzielle Hilfe, sondern auch Unterst\u00fctzung durch ehrenamtlicher \u00c4rzteteams vor Ort. Zudem wird die Aus- und Weiterbildung der Bev\u00f6lkerung sowie medizinischen Personals in Fragen der Hygiene gef\u00f6rdert. <a href=\"http:\/\/www.artemed-stiftung.de\">www.artemed-stiftung.de<\/a><\/p>\n<p>Herzliche Gr\u00fc\u00dfe<br \/>\nIhr Team von Human Plus<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Freunde und F\u00f6rderer von Human Plus e.V.! Die Artemed Stiftung und Human Plus unterst\u00fctzen gemeinsam Projekte in Namibia: Wo keine Arbeit, da kein Geld. Und wo kein Geld, da keine Mittel f\u00fcr ausreichend Nahrung und medizinische Versorgung. 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